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Die Historie der Neckar-Flößerei – von oben betrachtet

Quelle: Historisches Bildarchiv der Bundeswasserstraßen Archivnummer HB2327 und HB2328

Führung mit Neckarguide Wolfgang Zwinz. Als die Wälder auf Reisen gingen. Der Neckar – Von der Flößerei bis zur Bundeswasserstraße

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Wenn wir heute von den Ludwigsburger Steillagen auf den Neckar schauen, versorgt mit einem guten Glas Wein und dabei die schöne Landschaft genießen, denkt niemand an die Gefahren, Mühen und Plagen welche die ersten Flößer und Schiffer hier auf dem Neckar hatten. Die Bilder zeigen wie die ersten Flößer und Schiffer den Neckar hier angetroffen haben. Erst mit dem Ausbau zur heutigen Bundeswasserstraße änderte sich das Landschaftsbild deutlich.

Im frühen Mittelalter wurde das Beschaffen des Rohstoffes Holz immer wichtiger. Holz wurde nicht nur zum Heizen von Wohnräumen oder zum Kochen und Backen genutzt, zahlreiche Handwerksbetriebe benötigten es zum Herstellen von Wagen, Fässern, Bütten, Küchengeräten, Möbel, Booten und vielem mehr. Auch der Bedarf an Bauholz für die stark expandierenden Städte oder nach einem Stadtbrand war enorm.Holz aus waldreichen Gebieten, vor allem aus dem Schwarzwald wurde dringend benötigt…

Wie sich die Flößerei entwickelt hat welche Schwierigkeiten es gab und warum die heutige Großschifffahrt eingeführt wurde erfahren Sie bei den Ludwigsburger Steillagentagen.

Samstag 16 und 18 Uhr, Sonntag 14 und 16 Uhr.
Start beim Infostand der Neckarguides oben in den Felsenkanzeln.

Titelfoto: Aufnahme um 1950. Künftiger Standort der Staustufe Poppenweiler, Blick stromauf, im Hintergrund Poppenweiler, Parallelwerk im Neckar, Weinbewirtschaftung (Terrassen) des rechten Talhanges.